Heinrich Lukas Lindenmaier

Bühnenbildner, Ausstellungsdesigner, Fotograf. geboren in Basel (Schweiz); Schulzeit in Basel und Biel (CH); Berufslehre (Chemielaborant) in Bern (CH); Bühnenbildassistent (Praktikant) in Basel, Bern, Biel u.a.   

Bühnenbildner an der Landesbühne Schleswig-Holstein (Rendsburg); Studium und Diplom (1973) an der Kunstakademie München; Assistent bei Prof. Rudolf Heinrich für Inszenierungen in München, Paris, New York, London u.a. Assistent und Studiofotograf bei Will McBride, München; Arbeiten für «twen», verschiedene Werbeagenturen, Buch- und Kalenderillustrationen

Silberne Auszeichnungsmedaille des «art directors club Deutschland» (1972).

Tätigkeit als freier Fotograf in München; Auftragsarbeiten für Werbung, Zeitschriften, Buchillustrationen; Einzelausstellungen in Biel (Schweiz), Antwerpen (Belgien); Bühnen- und Kostümbildner am Schauspielhaus Nürnberg (1975-78), Städtische Bühnen Freiburg (1978-84) im festen Engagement; seit 1984 freischaffender Bühnen und Kostümbildner für u.a. Landesbühne WLT Esslingen, Kammertheater Karlsruhe, Landesbühne Castrop-Rauxel, Städtische Bühnen Freiburg sowie für freie Gruppen und Festspielprojekte; Ausstellungsgestalter für historische, kunsthistorische und Fotografie-Ausstellungen in Emmendingen, Waldshut, Karlsruhe (BLM), Freiburg u.a.; Kurator (als freier Mitarbeiter) für Fotomuseum Hirsmüller, Emmendingen; weiterhin als Fotograf tätig; Portraits, Reportagen, Illustrationen; Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften (u.a. Cadence, downBeat, Jazz) und Büchern; Einzelausstellungen (Auswahl):

«Lukas & Bottequin» Galerie Margareta de Boeve, Antwerpen, (1974)

«Ultra Bienna», Kunstverein Biel (1974)

«Great Black Music» in Freiburg (1982)

Gruppenausstellungen (Auswahl):

Auszeichnung der F.I.S.A.I.C. Stockholm (1986)

«Hinsicht-Hersicht» in Sélestat, St.Dié-des-Vosges,

Emmendingen, Waldkirch, Sandomierz (2000-2003).

ausserdem tätig als Komponist, Musiker (Schlagzeug) und Performer, mit den Ensembles kxutrio, F-Orkestra, Die Pilzfreunde, Sunday Afternoon Society, mit John Tchicai, Cecil Taylor, John Carter, Steve Lacy u.a., in vielen ad-hoc-Gruppierungen und als Einzelsolist; Konzertauftritte und Festivals in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Benelux); Schauspielmusik zu «Orestes» (Euripides, Regie Günter Gerstner) und «König Ottokar» (Grillparzer, Regie G.Gerstner); Filme: «Weg ins Freie» (Michel Adams, 1994), «Jazz Swiss Made» (Beat Rauch, 1995) Tonträger (Auswahl): riff-ifi (mit kxutrio, sound-aspects, 1988), Legba Crossing (mit Cecil Taylor, FMP, 1988), Open (mit Markus Stauss, Xopf-Records, 1993), Excursion (mit Die Pilzfreunde, hybrid-music, 1998), Compositions (mit The F-Orkestra, nurnichtnur, 2003).


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