Mario Bettoli erzählt


Mario Bettoli erzählt
Tutto è disposto; 304 Seiten, gebunden mit vielen farbigen und schwarzweissen Fotos Euro 32 / CHF 32
ISBN 978-3-905689-71-6

Die Theater in Biel und Solothurn mit ihren vielen auswärtigen Spielorten haben in Mario Bettoli einen versierten Planer und Organisator gefunden. Zu Beginn mit administrativen Aufgaben betraut, wurde er schliesslich Chefdisponent und Direktor des künstlerischen Betriebsbüros. 

Bettoli war in Biel zu Hause, das Theater war seine Familie. Für die Bühnenkünstler wie für die in der Verwaltung, der Technik, den Werkstätten und im Foyer Tätigen war er die Ansprechperson und Vaterfigur, im Wechsel der Intendanten die Konstante. Einer der alle und alles kannte: das Theater, dank seiner Premierenbesuche in der ganzen Schweiz, darüber hinaus das gesamte Musiktheaterrepertoire, die Rollen mitsamt dem, was sie von ihren Darstellern forderten, aber auch die Stimmen der Sängerinnen und Sänger. 

2013 hat die Pensionierung dieser 43 Jahre währenden Arbeit im Theater ein Ende gesetzt. Der Herausgeberin und den Herausgebern hat Mario Bettoli in vielen Stunden erzählt, was ihn in seinem Leben bewegt hat, Belustigendes, aber auch für das Fortleben des Theaters als TOBS (Theater Orchester Biel Solothurn) Wegweisendes. 

Das Buch gibt die aufgezeichneten Gespräche als »oral history« im Originalton wieder. Zudem haben viele Theaterschaffende in Gesprächen oder in Textbeiträgen erzählt, wie sie Mario Bettoli erlebt haben.

Ihm, dem lebensfrohen und geselligen Menschen, ist dieses Buch gewidmet als Dank für sein langjähriges Engagement im Dienste des Theaters, dessen Gedeihen ihm ein Herzensanliegen war – das Erscheinen des Buches hat er leider nicht mehr erlebt.  


Die Herausgeberin und die Herausgeber

Veronica Peyer: Gymnasiallehrerin, Regieassistentin am Musiktheater Biel, Mitinitiantin des Jungen Theaters Biel.

Paul Suter: Inspizient am Opernhaus Zürich, Regisseur an verschiedenen Bühnen. 

Heinz Wyss: Dr. phil. hist., ehemaliger Direktor des Staatlichen Lehrerinnen- und Lehrerseminars Biel, einstiges Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur und Mitglied der Bieler Theaterkommission.

Aus dem Buch: 

»Hätte ich drei Wünsche frei, wie ich mir die Zukunft des Theaters in Biel und Solothurn erhoffe, dann ist mein erster und wichtigster Wunsch, dass dieses Theater in den Jahren, die kommen, weiter besteht und dass es ein Publikum findet, das zu ihm hält. Dieses Theater ist zusammen mit dem Opernstudio allein schon wegen der Förderung des Sängernachwuchses nicht wegzudenken. Sein Profil kann sich verändern, aber es muss sich bei allem Wandel im Schauspiel und im Musiktheater halten und sich lebendig weiterentwickeln, damit es auch in Zukunft besteht. … Es muss ein Theater für die beiden Städte und für ihre Regionen sein, ein Theater, das moderne Produktionen zeigt und nicht stehen bleibt … selbst, wenn mal das eine oder andere Stück nicht gefallen sollte. 

Zum Zweiten wünsche ich mir, dass keine Sparte abgebaut wird. Das Musiktheater und das Schauspiel sollen weiter als zwei Teile des Ganzen Bestand haben und … sich bei aller Wahrung ihrer spartenbezogenen Eigenständigkeit und der je besonderen Programme gegenseitig annähern. 

Zum Dritten wünsche ich mir, dass die Politiker und die Kulturleute einsehen, dass das Bieler Theater dringend einer baulichen Sanierung bedarf, wie sie Solothurn mit grossem Aufwand und der Zustimmung einer beeindruckenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auf vorbildliche Weise realisiert hat.« Mario Bettoli

 

Mario Bettoli erzählt, Tutto è disposto; 304 Seiten, gebunden mit vielen farbigen und schwarzweissen Fotos Euro 32 / CHF 32, ISBN 978-3-905689-71-6, CHF 32.00


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