So ist es eben

Noëlle Gogniat

In einem Dorf mit erbarmungslosem Föhn, rund um eine lokale Tradition, ein gemeinschaftliches Chabis- und Schaffleischkochen, bringen sich die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner in Position, verschweigen einander Wesentliches, versichern sich ihrer Identität und verwahren sich mehr oder minder erfolgreich gegen Neues. 

Nur einem ist das gänzlich gleichgültig, einem alles durchziehenden Fallwind. Gemeinsam der Unbill und der Schönheit des Wetterphänomens ausgeliefert, kommt es zu Verschiebungen in der dörflichen Familienaufstellung, zu Reibungen, Neuanordnungen und einem Knall. 

Davon, wie alles zusammenhängt, von wohin die Schuhspitzen zeigen über den Wind hinaus bis zu den schiefhängenden Kupferstichen im Trauungszimmer. Vom Zögern und vom Anlaufnehmen, kurz bevor das Leben die Richtung ändert. 

Pressestimmen

„Noëlle Goignat beweist ein gutes Sensorium für die genau beobachteten, witzigen Details, die sich zu einem feinen Netz flechten und all das Ungesagte umgarnen. Ihr Buch liest sich leicht und steckt doch voller Raffinesse.“ (Beat Mazenauer, viceversaliteratur.ch im Dezember 2022), lesen Sie hier.
Rainer Moritz (NZZ 29.12.22) lobt das Buch als „einen originellen Dorfroman, der aus der grossen Zahl der in den letzten Jahren erschienenen Dorfromane heraussticht.“, lesen Sie hier.
"Liebevoll und kritisch skizziert sie Dorfbewohner, ihre Angst vor Neuem und ein nahendes Unheil", schreibt Clara Gauthey im Bieler Tagblatt (3.2.23).
9/10 Punkten vergibt lesefieber.ch für das Buch; die Rezension, die die verpunktete Begeisterung in Worte packt, gibt es hier.
Hermann Koch (P.S.-Zeitung) findet den Roman "gut und locker und mit viel Humor geschrieben", lesen Sie hier.