Schildkröten

Bruno Pellegrino

Als Kind entrümpelt er sein Zimmer und verstaut das Wichtigste in der untersten Schublade seines Schreibtischs – die gälte es zu retten, sollte das Haus einmal brennen. Auch als Erwachsener sucht Bruno Pellegrino nach einem Ausweg aus seiner Angst vor dem Verlieren und Vergessen. Sie begleitet ihn, als er sich durch das Archiv einer Schriftstellerin arbeitet, sich auf die Spuren einer unbekannten Dichterin begibt oder versucht, eine Erinnerung festzuhalten. Natürlich gäbe es da das Schreiben, aber die schwindelerregende Masse an Notizbüchern lässt sich kaum einhegen, und dann ist Papier auch noch brennbar.

Mit Präzision und Humor denkt Bruno Pellegrino in neun Miniaturen über unsere Faszination für das Leben anderer nach, über unser Bedürfnis, Dinge aufzubewahren, und das erleichternde Gefühl, sie doch wieder loszulassen.

Pressestimmen

„Erinnern und vergessen lernen. Davon handeln diese eleganten, poetischen und zugleich reflektierenden Miniaturen.“ Im Büchermarkt vom 15. Juni 26 bespricht Ulrich Rüdenauer das Buch feinsinnig und begeistert, hören Sie hier.
... eine Zusammenfassung der Sendung gibt es auch auf Perlentaucher hier.